Neun von zehn der bekannten Tier- und Pflanzenarten leben in Regenwäldern. Hier sterben täglich Arten aus, die noch nie ein Mensch zu Gesicht bekommen hat. Doch statt des dringend nötigen Schutzes werden täglich grosse Flächen tropischen Urwalds gerodet. Schuld daran ist unter anderem die steigende Nachfrage nach Palmöl.
Aus wertvollem Ackerland wird unfruchtbare Wüste. Dieses Szenario ist bittere Realität: Laut der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Desertifikation gehen jährlich rund 12 Millionen Hektaren fruchtbares Land verloren und werden zu Wüste. Dabei sind primär Afrika und Asien von Landdegradation betroffen und Millionen von Menschen sind einem Prozess ausgesetzt, der laut der UNO zu einem der grössten Problemen nachhaltiger Entwicklung gehört.
Seit geraumer Zeit warnen Experten vor dem Bienensterben und die Debatte suggeriert, es gehe dabei um Honigbienen. In Wirklichkeit sind es Wildbienenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Für die Biodiversität und die Landwirtschaft sind Wildbienen von weitaus grösserer Bedeutung als ihre domestizierten Verwandten.
Kurzfristige Wetterextreme können über den generellen Trend des Klimawandels hinwegtäuschen. Langfristige Zahlenreihen zeigen aber auf, dass die Klimaerwärmung in den letzten 30 Jahren an Fahrt aufgenommen hat.
